Uli Wunner Norman Emberson Thomas L'Etienne
 

Fast seit dem Beginn ihrer musikalischen Karrieren besteht zwischen den Klarinettisten und Saxophonisten Thomas l’Etienne und Uli Wunner eine enge Freundschaft und eine intime musikalische Verbundenheit. Im Jahre 2003 entschlossen die beiden sich, eine eigene gemeinsame Band zu gründen, in welcher sie endlich ihre musikalischen Ideen und Konzepte kompromisslos umsetzen konnten. Im Jahre 2003 kam Norman Emberson, ehemaliger Schlagzeuger der Chris Barber Jazzband, einer der besten New Orleans-Drummers in Europa und langjähriger Freund als festes Mitglied der Gruppe hinzu.

Ihre Kreativität, der Abwechslungsreichtum der Musik und nicht zuletzt die fühlbare Wärme ihrer Auftritte haben die „Creole Clarinets“ seitdem zu einem begehrten Programmpunkt zahlreicher wichtiger europäischer Jazzfestivals werden lassen, u.a. in Deutschland, der Schweiz, Holland, Italien und Norwegen.

Die musikalische Seelenverwandtschaft zwischen Uli und Thomas hat ihnen unter Zuschauern und Kritikern den Beinamen „die Zwillinge“ eingebracht. In der Presse wurde ihr musikalisches Verständnis als „telepathisch“ bezeichnet.

Alle drei Künstler haben ihre Wurzeln im traditionellen New Orleans Jazz. Uli und Thomas sind besonders stark beeinflusst durch die kreolische Schule der New Orleans-Klarinette. Häufige und lange Aufenthalte in der Crescent City (New Orleans war über fast 20 Jahre Thomas l’Etiennes zweiter Wohnort) ließen sie zudem in engem persönlichen und künstlerischen Kontakt mit der Musikszene der Stadt bleiben. Die New Orleans Musik, welche sie wie nur wenige andere in Europa verinnerlicht haben, ist weiter wichtiger Bestandteil ihres Repertoires.

In den letzten zehn Jahren finden sich in immer stärkeren Maße auch Elemente der brasilianischen Musik, besonders des Choros, des "New Orleans Jazz Brasiliens", im Repertoire und im musikalischen Konzept der Gruppe. Thomas verbringt jedes Jahr mindestens musizierend drei Monate in Rio de Janeiro und hat mit seiner Liebe zu dieser Musik auch Uli und Norman angesteckt. In letzter Zeit waren auch häufig brasilianische Musikerfreunde Gäste bei den Creole Clarinets.